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9-Tage-Tour nach Ostdeutschland Juni 2014

 


 

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Über uns

Wer oder Was ist der MCC?

Unter dem Namen Motor-Club Chur und Umgebung, genannt MCC, besteht seit 1928 eine Vereinigung von Motorradfahrern.
Der MCC ist als Sektion dem Landverband, Föderation der Motorfahrer der Schweiz-FMS angeschlossen.
Zur Zeit (Ende 2017) zählt der MCC 27 Mitglieder.

Mehr Informationen findest du hier.

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9-Tage-Tour nach Ostdeutschland, Samstag, 7.6. bis Sonntag, 15.6.2014

 


 


Teilnehmer: Christian (nur bis Dienstag früh), Erich, Guido G, Guido L., Jürg, Marko, Philipp, Peter
Totale Distanz: 3‘200 km

 

1. Tag: Samstag: Chur – Bernried (Bayrischer Wald), 575 km


ZwischenstoppAbfahrt ab Heidiland nicht um 7.30 wie vorgesehen, sondern mit leichter Verspätung (Jürg musste bei seinem BMW-Händler noch Öl nachfüllen) bei vorerst kühlen, dann immer wärmer und am Nachmittag richtig heiss werdenden Temperaturen.
Feldkirch – Bludenz – Flexenpass (1773 m.ü.M) -Lech – Warth – Reutte – Sudelfeld (1074 m.ü.M) Dorfen – Landshut – Deggendorf – Bernried (Bayrischer Wald).
Von wenigen Ausnahmen abgesehen: nur schwaches bis mittleres Verkehrsaufkommen, so dass Jürg auf der doch recht langen Etappe ein zügiges Tempo vorlegen konnte.


Abendessen in BernriedAuf der deutschen Autobahn lüfteten wir alle die Brennräume unserer Töffs gut durch (teilweise bis 245 km (nach Tacho) inkl. Gepäck (Taschen)!).
Erich hatte zu viel eingepackt: bei hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn hat er einen Teil unfreiwillig auf Nimmerwiedersehen entsorgt.

Die Hitze setzte uns mächtig zu, so dass wir das kühle Bier und die bayrische Küche im Gasthaus Bernriederhof müde aber zufrieden genossen.

 

2. Tag: Sonntag: Bernried – Masserberg am Rennsteig (Thüringer Wald), 408 km


Erfrischungshalt zum GlaceAufstehen – Schwimmen im Indoorpool – Frühstücken, Packen und dann los.
Aber heute steckte der Wurm drin: Jürg’s Navi führte uns immer wieder zurück, so dass wir nach 40 Min erst ca. 6 km Luftlinie von Bernried entfernt waren (bei bereits hohen Temperaturen)!
Verschwitzt überfuhren wir die Grenze bei Fürth i.W. nach Tschechien, wo uns Jürg einige dutzend Kilometer über holprige, bandscheibenquälende Nebenstrassen führte.
Peter wurde dabei so durchgerüttelt, dass er nach dem Tankstop den Töff nicht mehr zum Laufen brachte was die anderen erst 3 km später bemerkten.
Abendessen in MasserbergEin sachkundiger Blick von Guido erkannte sofort das Problem: roter Motorstopp-Schalter = ausgeschaltet! Dies kostete am Abend eine Extra-Runde. Auch heute: nur mässiges Verkehrsaufkommen, so dass wir recht zügig vorankamen.

Die letzte Teiletappe im Thüringer Wald via Münchberg und Kronach nach Masserberg: kurviges Rauf und Runter mit schnellen Zwischenstücken meist tief im Mischwald.
Auch hier: wenig Verkehr und die Ortschaften im Vergleich zur Schweiz: viel weiter auseinander.
Das Hotel Rennsteig ist eine grosse Anlage (Kurort, ca. 870 m.ü.M.).

 

3. Tag: Montag: Masserberg – Mühlhausen (Thüringen), 205 km

Kathedrale in ErfurtAnfangs waldig, kurvig,, später über offenes Gelände mit wenig Verkehr via Ilmenau nach Erfurt mit Stadtrundfahrt im Touristenbähnlein mit obligater Thüringer Bratwurst (mit süssem Senf, nicht Ketchup!).
Nächster Zwischenstop nahe Mühlhausen bei den Eltern von Marko, wo’s Kaffe und kühle Getränke gab.

Stadtführung in Mühlhausen mit Harald SchmidtHotelbezug in Mühlhausen, Stadtführung mit dem Stadtoriginal „Mönch Harald Schmitt“, der uns viel Interessantes aber auch Nachdenkliches und Hintergründiges (z.B. Problem der Abwanderung mangels Arbeitsplätzen) erzählen konnte.

Uriges Nachtessen in der im alten Stil hergerichteten Antonius-Mühle wo, unter viel Klamauk, Guido und Marko feierlich zum Ritter geschlagen wurden und wo Peter von der Hausmagd mit einem Erlösungskuss vom Schafott erlöst wurde.Ritter-Dinner in Mühlhausen

 

 

 

 

4.Tag: Dienstag: Entspannungstag, Rundtour „1000-Kurven-Tour“ im Harzgebirge, 239 km


Sehr schöne, kurvige Tour im Harzgebirge (bis 1200 m.ü.M).
Mittagsrast in der Pullman Western City Harz.
Abends: Grillparty mit speziell gutem Williams ! bei Marko`s Eltern. Übernachtung nochmals im Brauhaus zum Löwen in Mühlhausen.

 

5.Tag: Mittwoch: Mühlhausen – Bad Frankenhausen (nördlich von Erfurt), 260 km


Regenhalt im Grenzlandmuseum EichsfeldBeim Start: Himmel = wolkenverhangen. Nach ca. 40 km – kurz vor Erreichen des Zwischenziels in Eichsfeld/Teistungen – holt und ein Gewitterregen ein.
Besuch des Grenzlandmuseums, welches uns die Verhältnisse während des eisernen Vorhangs hautnah aufzeigt, und Mittagessen im nahen Würstel-Stand bis das Gewitter vorüberbeigezogen ist.

Via Goslar (sehr schön restaurierte Innenstadt) erreichen wir bei angenehmen Reisetemperaturen Bad Frankenhausen mit dem schiefsten (Abweichung an der Spitze: 4,60m, zum Vergleich Schiefer Turm von Pisa: 3,90m) grossen Turm Europas.
Auch hier: schön restauriertes (Schlaf-) Städtchen, schöner Hauptplatz aber wenige Passanten / nichts los.

Übernachtung im Hotel/Restaurant Thüringer Hof am Hauptplatz.

 

6.Tag, Donnerstag: Bad Frankenhausen – Pilsen, 453 km


Sachsenring TurmIm Töff-Unterstand des Hotels kippt Peter das Motorrad um: der hälftig abgebrochene Bremshebel konnte noch im Laufe des Vormittags bei einer Triumph-Werkstatt ersetzt werden.

Da drehen sie ihre Runden ...Auf Landstrassen mit wenig Verkehr via Gera zur Rennstrecke Sachsenring, wo wir einigen Runden eines offenen Trainings zuschauen konnten, fuhren wir – ab der tschechischen Grenze auf schlechten Nebenstrassen - via Karlsbad – von da auf einer zwar verkehrsreichen aber zügig fahrbaren Hauptstrasse die letzten 90 km nach Pilsen.

Unterkunft in einem Mittelklasshotel am Hauptplatz.
Nachtessen mit echtem Pilsner Bier in einer In-Beiz einige Seitenstrassen nebenan.

 

7. Tag, Freitag: Pilsen – Passau, 185 km


Gruppenfoto beim Brunnen in PassauZügige Fahrt in hügeliger Strecke in Richtung Süden.
Zwischenstopp für Jürg und Marko in Zel.
Ruda vor der Grenze nach Deutschland zum Einkauf von letzten Souvenirs und Zigaretten.

Danach zügig weiter auf hügeliger Strecke im Bayrischen Wald mit Mittagsstop (Weisswurstl mit Brezen) im am idyllisch gelegenen Arbersee, 935 m.ü.M.
Noch im Verlauf des Nachmittags: Ankunft in Passau, der Stadt, wo die drei Flüsse (Donau, Inn und Ilz) zusammenmünden.

PassauDas Hotel König liegt neben der Schiff-Anlegestelle, mit Hinterausgang direkt in die Altstadt. Nach dem obligaten Eiscreme-Coup: Spaziergang zum Abfahrtsplatz des Stadtrundfahrt-Busses.

In den Quartieren neben den Flüssen sieht man überall Spuren des letzten Hochwassers (Mai/Juni 2013: 12.89 m primär durch eine Flutwelle des Inns).
Nachtessen im grossen Biergarten bei der Fussgängerpassage mit anschliessendem Spaziergang den Flüssen entlang um die schön restaurierte Altstadt herum.

 

8. Tag, Samstag: Passau – Mayrhofen im Zillertal (Tirol), 380 km


Krimmler WasserfälleZügige Weiterfahrt Richtung Süden bis zum Attersee, wo starker Regen einsetzte, so dass wir die Regenanzüge überziehen mussten.
Bald besserte das Wetter bis auf gelegentliche schwache Schauer.

Via Bad Ischl - Bischofshofen – Dienten a. Hochkönig durch das Zillertal zum Gerlospass (1507 m.ü.M) mit dem grossen Wasserfall auf der gegenüberliegenden Talseite.
Von da war Mayrhofen nicht mehr weit.

Nachtessen und Übernachtung im Hotel Brücke Nach einer Runde Wurzen(-Schnaps) und Radler mit life Tiroler Volksmusik war der Tag endete der vorletzte Reisetag.

 

9. Tag, Sonntag: Mayrhofen – Chur, 470 km


KühtaiVia Innsbruck zum Zwischenstop auf den Kühtai-Pass (2017 m.ü.M) zu einem urchigen Gasthaus, wo - unter Aufsicht von ausgestopften Kühen und anderem Getier - Hasen und Füchse einen Jass klopfen.

Weiter ging‘s runter ins Ötztal und hinauf auf das Timmelsjoch (2474 m.ü.M, der höchste Punkt den wir auf dieser Tour zusammen gefahren sind). JassenDer dritte Fahrer – Peter – merkt nicht, dass die beiden Vorausfahrenden auf der Nordseite des Scheiteltunnels um Shoppen angehalten haben und fährt auf die andere Seite weiter.
Auch die nachkommenden Fahrer wissen nicht, wo die ersten beiden Motorräder geblieben sind. Und so folgen wir zwei Tourentöffs die einige Kurven weiter unten auf der Passstrasse am Runterfahren sind. (In Latsch, beim Zwischenhalt in der Speckalm, haben uns die beiden Shopper wieder eingeholt).

Im Vinschgau, d.h. ab Meran, kämpften wir erstmals in dieser Woche richtig und länger gegen starken Verkehr. In Sponding hat sich die Gruppe aufgeteilt: Die Gruppe „direkter Heimweg“ wählte den Weg via Ofenpass und Flüela, die andere Gruppe via Stilfser Joch (2785 m.ü.M) – Umbrail – Ofenpass (2149 m.ü.M) – Albula (2312 m.ü.M).

 

10. Tag - So. 16.06.13

Ich nehme an, die anderen Teilnehmer dieser gelungenen Töfftour (ca. 3200 km) sind auch so müde angekommen wie ich und mussten dem plattgedrückenten Hintern einige Tage Erholung gewähren damit er wieder die ursprüngliche Form annehmen konnte.
Die Führungsarbeit wurde vor allem von Jürg geleistet (Basis: M&R Roadbook), assistiert von Guido G und Marko.

 

 

(P.S. 22.06.2014)

 

 

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