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8-Tage-Tour nach Sardinien Mai 2012

 


 

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Über uns

Wer oder Was ist der MCC?

Unter dem Namen Motor-Club Chur und Umgebung, genannt MCC, besteht seit 1928 eine Vereinigung von Motorradfahrern.
Der MCC ist als Sektion dem Landverband, Föderation der Motorfahrer der Schweiz-FMS angeschlossen.
Zur Zeit (Ende 2017) zählt der MCC 27 Mitglieder.

Mehr Informationen findest du hier.

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8-Tage-Tour nach Sardinien vom Sa 19. bis Sa 26. Mai 2012

 


 

1. Tag - Sa. 19.05.12


Bild_1_Motorrad_Club_Chur_Sardinien_Tour Bei der heurigen ‘Grossen Tour’ mit dabei sind Reto mit seiner Irma, Jürg, Marcel, Marco, Guido G. und Guido L. , Phil, Helmi, Mario und Christian.
Auf geht’s vom Motel Chur via San Bernardino nach Chiasso.

Beim dortigen Tankstopp löst sich durch ein Missgeschick der hintere Blinker an der Kawa von Christian.
Unter kundiger Anleitung von Jürg wird sogleich alles wieder befestigt.
Danach ging‘s nach einer kurvenreichen Fahrt in und um Como auf die Bahn via Milano bis Parma.

Das Navi von Jürg führt uns anschliessend zum 1. Mal in «eine» Sackgasse. Die Poebene und die angrenzenden Hügel sind bekanntlich recht weitläufig!
Jedenfalls gibt es auch am Appenin von der Emilia Romagna zur ligurischen Küste wunderschöne Serpentinen. Hinunter zur Toscana wird es durch den auf der Fahrbahn massenhaft vorhandenen Blütenstaub immer schlüpfriger.
Zum Glück fahren alle - zwar mit z.T. kurzem Schrecken - aber doch heil hinunter.

In der Gegend von Pontremoli geht‘s wieder auf die Bahn vorbei an La Spezia, Pisa und Viareggio bis kurz vor Livorno.
Da wir früh dran sind, wäre eine Beiz mit genügend Parkplätzen das Ziel, was aber in Livorno alles andere als einfach ist.
Bild_2_Motorrad_Club_Chur_Sardinien_TourNach einigem Rumkurven finden wir in der Altstadt doch noch eine empfehlenswerte Pizzeria.

Zurück am Hafen ist warten angesagt bis die Fähre endlich im Dunklen mit grosser Verspätung auftaucht.
Die Zeit wird aktiv genutzt, um den lahmenden Blinker der Sugi (durch das Gepäck oder die Schräglage abgebrochen) provisorisch wieder anzukleben.
Aktive Kameradenhilfe gibt es vor allem, die wegfibrierte Sicherung für das Fahrtlicht der Duc zwischen der Verschalung mit der Taschenlampe zu suchen und zu bergen.

Nun aber blitzschnell rauf auf das Fahrschiff der Moby Line. Nach dem Ablegen suchen wir bald einmal das Oberdeck auf.
Es herrscht ein mächtiger Wind - man muss sich teilweise richtig am Geländer festhalten.
Zeichen für einen Wetterumschwung ??

 

2. Tag - So. 20.05.12


Ankunft im Hafen von Olbia. Das Wetter bewölkt und leicht regnerisch.
Wir beschliessen so schnell wie möglich nach Tortoli‘ ins Hotel zu fahren, uns ein zu quartieren und dort das weitere Vorgehen zu beraten. Bild_3_Motorrad_Club_Chur_Sardinien_Fähre

Ob geplant oder nicht - das Navi von Jürg führt uns nicht so direkt ans Ziel, sondern in die Berge und Hügel von Mittelsardinien (ein Teil der geplanten Schönwetter-Tour ???). Wir können die Route nicht nachverfolgen, und Jürg?
Auf jeden Fall fängt es mehr und mehr zu regnen an und wir fahren wie üblich folgsam hinterher. Bei einer Abzweigung in der Nähe von Fonni - es ist inzwischen bereits 16.00 Uhr – gehen die Meinungen auseinander und es wird in zwei Gruppen mehr oder weniger direkt Tortoli‘ angesteuert. Jedenfalls finden alle das Hotel Sa Contonera in Arbatax, das uns für die kommenden Tage als Ausgangspunkt dienen sollte.

Das Hotel mit schönem Garten macht einen guten Eindruck und die Zimmer sind grosszügig und sauber.
Beim Apéro an der Bar werden die Vorkommnisse des Tages eingehend kommentiert. In der grossen Pizzeria am Strand von Arbatax, bestens bekannt von der letzten Sardinien-Tour, gönnen wir uns ein ausgiebiges Nachtessen.
Leider müssen wir den Heimweg bei starkem Regen antreten- zu Fuss.

 

3. Tag - Mo. 21.05.12


Das Wetter sieht zunächst recht gut aus – Sonnenschein und nur mässig wolkig. Wir starten Richtung Berge. Bild_4_Motorrad_Club_Chur_Sardinien_Tour
Doch bereits nach 20 Min. pechschwarzer Himmel und es fängt jäh an zu regnen an. Wir kehren um und finden einen Unterstand.
Christian, noch überdrüssig von der Regenfahrt vom Vortag hielt nicht so lange durch und kehrt vorzeitig zum Hotel an die aufgehellte Küste zurück. Die anderen warten weitere 20 Min.
Am Horizont wird es wieder etwas heller und wir machen uns wieder auf den Weg. Das Regenkombi bleibt natürlich an, es bleibt schliesslich nur die halbe Zeit trocken. Mario und Helmi geniessen die Fahrt lässig und lassen sich genügend Zeit.

Dann geht Jürg bei … einem Schlammpass allein voraus um zu rekognoszieren. Die Gruppe spaltet sich in drei Teile, Marko und Guido folgen Jürg.
Mario und Helmi nehmen einen eigenen Kurs und die Anderen versuchen der Gruppe um Jürg auf Umwegen an der anderen Seite des Berges wieder zu treffen.
Trotz Handy und SMS – finden wir uns erst im Hotel wieder.

 

4. Tag - Di. 22.05.12


Das Wetter sieht immer noch nicht vielversprechend aus. Ein individueller Tag wird beschlossen.
Jürg dreht eine Runde auf seinem Gerät. Guido geht neue Gummis aufziehen lassen und geniesst danach mit den Anderen das Städtchen Tortoli‘. Bild_5_Motorrad_Club_Chur_Sardinien_Grotte_Marmuri_Ulassai

Um die Mittagszeit starten Jürg, Christian, Phil und Marcel zur Grotte Su Marmuri nach Ulassai. Unterhalb des Dorfes müssen wir wohl oder übel einen Unterstand aufsuchen und die Regenkombis montieren.
Nach einer Wartezeit von etwa 15 Min. lässt der Regen nach und wir können die letzten paar Kilometer bis zum PP der Höhle weiterfahren. Dort treffen wir eine weitere Schweizer Gruppe.
Wir begrüssen Rolf Morf und Peter Gadient, die sich gleich wieder auf den Weg zurück machen. Im dortigen Grotto wird uns der bis anhin beste und zudem günstigste gemischte Salat, Spaghetti Carbonara und Sarden-Teller geboten.

Die Führung in die Grotte ist um 16.00 Uhr angesagt. Es geht Treppen hinauf und in die tiefe Schlucht hinunter – wir machen eine neue Erfahrung – wir werden nicht von aussen nach innen, sondern diesmal umgekehrt ‚feucht‘.
Die Anweisungen, ohne Blitz zu fotografieren befolgen wir auf dem Weg hinein. Der Heimweg treten wir - wie sollte es auch anders sein – im strömenden Regen an.

Zum Abendessen gehen wir wiederum gemeinsam in das uns ebenfalls von der letzten Sardinien-Tour bekannte Restaurant ‚Possaidonia‘.

 

5. Tag - Mi. 23.05.12


Bild_6_Motorrad_Club_Chur_Sardinien_TourEndlich wunderschönes Töff-Wetter!! Teile der Tour 15 + 13, die Süd-West Küste ist angesagt (Fontanamare – Oristano).

Auf der Hinfahrt verlieren wir, in Gairo nach schönen Serpentinen, leider Christian und Helmi bei einem Fahrverbot, das man scheinbar nach italienischer Manier so nicht beachten musste!!

Dann folgen weitere schöne Serpentinen mit gelegentlichem Warten auf die hintere Gruppe und zügiger Aufholjagd bis Seui. Wir finden dort für die Mittagspause ein nettes Restaurant ‚Il Giardino‘. Einige ziehen es vor die Zeit für eine ergiebige Rauchpause zu nutzen.

Dann wiederholen sich die typischen Navi-Szenen – auf die Schnellstrasse – runter von der Schnellstrasse – Führerwechsel und auf die Schnellstrasse bis fast nach Cagliari (!) – und wieder runter, bis wir doch noch den Strand bei Fontanamare erreichen. Bild_7_Motorrad_Club_Chur_Sardinien_Tour
Hier beginnt ein weiteres Prachtstück der Insel - die südwestliche Küstenstrasse. Sie führt wunderschön dem Meer entlang über mehrere Kilometer.
Erst bei einer Tankstelle bei Arbus können alle Teilnehmer wieder ‚+/-zufrieden‘ aufschliessen, auftanken und sich aussprechen.
Das Abendessen geniessen wir in einer Pizzeria in Terralba in der Nähe von San Nicolo und Oristano. Beim Eindunkeln fahren wir auf der Schnellstrasse heimwärts. Einige lassen sich aus Müdigkeit oder Vorsicht (?!) etwas zurückfallen.
Auf dem letzten Teilstück, auf der Hauptstrasse nach Arbatax befällt diese Eigenschaft selbst Marko, der untypisch und nur noch sehr gemächlich hinterherfährt.

Wir kommen um ca. 23.00 Uhr im Hotel an. Einige Teilnehmer üben danach - trotz Übermüdung - an der Bar noch konstruktive Kritik, was in den nächsten Tagen auch Einfluss findet.

 

6. Tag - Do. 24.05.12


Bild_8_Motorrad_Club_Chur_Sardinien_TourWiederum wunderschönes Töff-Wetter. Die kleine Route Nr. 19, Nuoro - Pattada ist angesagt. Die Hinfahrt Richtung Baunei – Genna Cruxi ist grandios. Sogar die Carabinieri, die wir kreuzen zeigen den Daumen hoch.

Beim Kaffee auf dem Silana-Pass machen wir Bekanntschaft mit einer bajuwarischen GS-Lady. Dann geht’s weiter Richtung Dorgali und Nuoro (die 3. grösste Stadt auf der Insel).
Nach der Schnellstrasse eine Pause vor einer kiesigen Bergstrasse - Neuorientierung. Nach kurzer Rückfahrt gelangen wir auf ein abgelegenes Restaurant (in der Nähe von Macumer).
Das Menü tönt vielversprechend mit Pasta, Fleisch vom Cavallo und Dolce – auf dem Teller erhielten wir wohl eher einen altgedienten Lederochsen oder eben einem alten Rappen.

Nun – nach dem üppigen Essen wurden einzelne richtig müde und möchten sofort heim … Aus solidarischen Gründen schliessen sich dann alle, sogar Jürg an und wir gelangen Richtung Benetutti, Bitti und Noro die bekannte Gennu Cruxi Strecke. Die Gruppe muss sich dort wiederum in drei Teile gesplittet haben.
Reto führt ein Teil in echt flüssigem Tempo an – vom Heimweh gezogen. Jürg und Marko haben auf dem Pass noch eine kleine Pause eingelegt, danach überfiel Jürg dasselbe Heimweh-Gefühl wie Reto und hängte Marko jämmerlich ab. …

Spätestens um ca. 19.00 Uhr treffen alle wieder im Hotel ein. Und - endlich können wir für einmal den schönen Pool geniessen. Vor dem Abendessen sind wir von der Hoteldirektion zum Apéro im Garten eingeladen. Eine sehr nette Geste.

 

7. Tag - Fr. 25.05.12


Bild_9_Motorrad_Club_Chur_Sardinien_Cala_CanoneWiederum wunderschönes warmes Töffwetter. Leider müssen wir die Heimfahrt antreten. Unsere Stahlesel bepackt und vollgetankt starten wir um Punkt 09.00 Uhr.
Ziel ist es der Küstenstrasse entlang zum Fährhafen nach Olbia zu gelangen.

Zuerst geht’s wieder flüssig zum Silanapass hoch und weiter nach Dorgali, entlang der wahrscheinlich schönsten Motorradstrecke ganz Sardiniens.
Eine Gruppe Österreicher mit ihren leichten Enduro-Maschinen und ohne Gepäck unterwegs, schiessen wie die ‚Pickten‘ vorbei. Ihnen zu folgen wäre halsbrecherisch, deshalb belassen wir es bei zügigem Tempo.
Bild_10_Motorrad_Club_Chur_Sardinien_Tour
Die 1. Pause geniessen wir am wunderschönen, sonnigen Strandrestaurant unten in Cala Ganone.
Um die örtliche Grotte zu besuchen scheint es vermutlich allen zu heiss. Schliesslich haben wir bereits genug Kultur erlebt (!).
Wir reisen weiter Richtung Dorgali. Dort – direkt nach einer Rechtskurve und der folgenden Abzweigung gibt es einen Rückstau.
Leider kommt dabei einer unserer Kollegen durch eine kleine Unachtsamkeit nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand.
Es hätte viel schlimmer ausgehen können……..

Bis auf unseren Pechvogel entern wir am selbigen Abend gegen 20.00 Uhr zeitig die Fähre in Olbia, wo uns eine ruhige Überfahrt nach Livorno erwarten sollte.

 

8. Tag - Sa. 26.05.12


Wir fahren um ca. 08.00 Uhr wieder von der Fähre wobei Reto und Irma ganz gemütlich etwas später nachkommen. Beim Autogrill in Livorno Kaffeepause und Routenbesprechung. Bild_11_Motorrad_Club_Chur_Sardinien_Carrara_Marmor-Steinbrueche

Wir nehmen die Bahn bis Massa und fahren von dort Richtung Carrara zu den Marmor-Steinbrüchen. Eine imposante Sache.
Danach auf weiteren typisch toskanischen - in bedenklich schlechtem Zustand - holperigen Strässchen Richtung Aulla wo wir wieder in die Nähe der Bahn über Cisapass gelangen.
Nach einem weiteren Halt an einer Raststätte geraten wir danach voll hinein in die Megametropole von Milano! Es wird heiss und nicht ganz einfach zusammen zu bleiben.

Endlich erreichen wir doch noch die Bahn Richtung Como. Nach dem letzten Tank- und Verpflegungshalt in Castione traten Reto mit Irma, die beiden Guidos sowie Mario und Helmi den Heimweg über die A13 zum San Bernardino-Tunnel an. Jürg, Marcel und Christian begleiteten Marko über den fast verkehrsfreien Lukmanier heimwärts nach Campliun.

Gegen 18.00 Uhr geht die Tour zu Ende. Neben dem zu Beginn leider recht garstigen Wetterkapriolen bleiben bestimmt einige schöne Erinnerungen haften. Sardinien bleibt das Töffparadies schlechthin.


(mleu/cweb)

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