Home

Tourenberichte

PhotoGallerie

Gästebuch

Portrait MCC

Samstagsausfahrt 1. Okt. 2011

 


 

Open Panel

Fribourg Centauren

Juni 2015

Pyrenaen

Juni 2015

Kärnten

Juli 2015

Franz. Alpen

Juli 2014

Ost-Deutschland

Juni 2014

Elsass

Juli 2013

Sizilien

Juni 2013

Movies
Info

Bosch MSC
(Promo Video)

Bosch MSC Vollbremsung bei 45° Schräglage
Archivierte Movies
unserer 'MCC-Auswahl' findest du hier.
Über uns

Wer oder Was ist der MCC?

Unter dem Namen Motor-Club Chur und Umgebung, genannt MCC, besteht seit 1928 eine Vereinigung von Motorradfahrern.
Der MCC ist als Sektion dem Landverband, Föderation der Motorfahrer der Schweiz-FMS angeschlossen.
Zur Zeit (Ende 2017) zählt der MCC 27 Mitglieder.

Mehr Informationen findest du hier.

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Eine Samstagsausfahrt, Weiterbildung zum Thema Sonne und Serpentinen

 


  

Es ist der 01.10.11 und es findet die letzte Samstagsausfahrt dieser Saison statt.
Vier Frühaufsteher treffen sich mit ihrem (einzigen) Lieblingshobel ab 07.15 Uhr beim Motel. Das gab es beim MCC noch nie, sich in so frühen Morgenstunden zu treffen.
Doch – es ist nur für das eine Mal. Die Temperatur ist sehr angenehm mild, es ist schon hell, so dass es uns überhaupt keine Mühe mehr macht.
Wir warten noch bis nach halb acht, vielleicht will sich noch jemand dazu gesellen – scheint nicht der Fall zu sein. Wir starten auf die Autobahn Richtung Walensee.

Der Start geschieht langsam, mit ca. 100 km/h, das ist gut, damit der Motor langsam warm werden kann. Der eigentliche Grund ist, weil zwei Kollegen bereits an der Einfahrt etwas hängen geblieben sind. Danach geht es in normalem Tempo weiter. 

 

Den Kerenzerberg nehmen wir schon recht flüssig. Anschliessend biegen wir (mit einer Schlaufe) links ab, Richtung Glarus und weiter bis Schwanden. Wieder links ins Sernftal. Oh Schreck! Kommen wir zu spät? Die Sonne ist bereits voll aufgegangen und blendet uns direkt ins Gesicht. Zum Glück ist dies nur für eine kurze Strecke der Fall.
In Elm herrscht wieder normale, etwas frische, Morgendämmerung.


Wir sind wirklich früh genug, es ist kurz vor neun Uhr. Wir finden neben dem Friedhof eine Bäckerei mit Leckereien und machen uns unterhalb der Kirche, in einem kleinen Park gemütlich.
Genau an diesem Samstag soll die Sonne für uns durch das Martinsloch scheinen. Es pilgern jedoch immer mehr Leute zu uns, wir werden das Ereignis also solidarisch mit anderen teilen.

Um ca. 09.10 stellt sich ein Schullehrer aus Elm mit einem Mic. und Lautsprecher auf der Strasse auf. Elm bietet was.

Mit viel Fachkenntnissen und Witz erzählt er den Wartenden, wie gross das Felsenloch ist und wie es entstanden ist. –
Durch den Schafhirten St. Martin, dem einige Tiere gestohlen wurden und der aus Wut seinen Stock an den Felsen warf. Durch diesen Stock entstand auch die Quelle für das Elmer-Citro. Wir erfahren weiter etwas über den verheerenden Bergsturz vor 130 Jahren, der durch den Schiefersteinabbau geschah.
Doch zurück zum Thema Martinsloch. Vor wenigen Jahren versuchtenFlimser, von der anderen Seite der Tschingelhörner das Loch mit einem Tuch zu verdecken, damit die Sonne nicht nach Elm durchscheinen kann. Durch die Thermik gelang dieser Streich jedoch nicht richtig. –

Und nun, es ist 09.32 Uhr, die Sonne scheint langsam durch das Loch, die ganze Meute steht gebannt da und harrt der Dinge die noch geschehen. Wir erfahren vom Lautsprecher, wie schnell sich der Lichtkegel Richtung Kirche bewegt und und und. Nach zwei Minuten verschwindet die Sonne wieder hinter dem Felsen, bis sie in weiteren fünf Minuten über dem Horizont normal aufgeht. Alle sind zufrieden, einige applaudieren, es hat sich gelohnt (Morgenstund hat bekanntlich …) und wir sind eben etwas gescheiter geworden, man muss es einmal gesehen haben.

 

 

 

Kurz darauf sind wir wieder auf unseren motorisierten Geräten. Über die ShakerPiste, genannt Klausen, werden wir ziemlich durchgeschüttelt. Abgesehen von einer bedrohlichen Schräglage, im Stand, vor einer Signalanlage, geht es doch recht flüssig voran. Oben in der Beiz geniessen wir die warme, angenehme Witterung (und wiederum die Sonne, sie scheint uns zu verfolgen) bei einem Kaffee.
Um ca. 11 Uhr machen wir den Klausen fertig und nehmen den Susten in Angriff. Es herrscht beinahe kein Verkehr, er fährt sich richtig zügig. Pünktlich auf die Mittagszeit sitzen wir im Restaurant Steingletscher. Danach wird mit dem Susten abgeschlossen und in Innertkirchen getankt.
Mit vollem Fass fährt sich der Grimsel trotzdem recht zackig. Super Gefühl, viele Serpentinen, wenig Verkehr, einige andere Biker (wahrscheinlich Chopper), die wir hinter uns lassen, und wieder nur noch wir. Weiter drehen wir unseren Hobel in rhythmisch wechselnder Seitenlage den Nufenen hinauf und runter bis Airolo. Dort haben wir, für unsere Arbeit, wirklich ein gutes Gelato verdient. Der Tenor ist einstimmig, ein optimaler Tag, …

Es geht wieder weiter. Über den Gotthard bemerken wir erhöhter Blechdosenverkehr. Es gibt leicht mehr zu tun, um unser dynamischer Fahrstil nicht zu gefährden. Über den Oberalp halten wir beinahe mit der lockeren Kurvenlagen zweier Enduros mit. In Reichenau (es ist 17.00 Uhr) dann der letzte Stopp um uns zu verabschieden: Wir sind zufrieden mit unserer Tagesleistung – und, die Reifen haben wir sogar geschont, jedenfalls in der Mitte.

Ma

Add comment


Security code
Refresh

Dezember 2019
MDMDFSS
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031
Januar 2020
MDMDFSS
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031
Februar 2020
MDMDFSS
12
3456789
10111213141516
17181920212223
242526272829

Login

S5 Register

You need to enable user registration from User Manager/Options in the backend of Joomla before this module will activate.