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2-Tagestour ins Oberallgäu und Tirol/Ehrwald Sept. 2009

 


 

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Wer oder Was ist der MCC?

Unter dem Namen Motor-Club Chur und Umgebung, genannt MCC, besteht seit 1928 eine Vereinigung von Motorradfahrern.
Der MCC ist als Sektion dem Landverband, Föderation der Motorfahrer der Schweiz-FMS angeschlossen.
Zur Zeit (Ende 2017) zählt der MCC 27 Mitglieder.

Mehr Informationen findest du hier.

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2-Tagestour ins Oberallgäu und Tirol / Ehrwald

am 5./6.9.2009

 


 

Tag 1: Samstag, 5. September 2009

Pünktlich zum Start ins Wochenende hatten sich die letzten Wolken verzogen und der wärmenden Sonne Platz gemacht. Das war auch bitter nötig, denn tagszuvor hatte es mächtig abgekühlt.
Zum für die Jahreszeit recht frühen Stunde trafen sich gegen 8 Uhr die insgesamt 11 Töffkollegen und 2 Motorrad-Ladies. Bea hatte es vorgezogen am Vortag aus dem Unterland anzureisen und hatte bei Irma und Reto ein gastfreundliches Bett gefunden.
Zudem sind mit Erich, Marc und Claudia 3 neue Teilnehmer dazugestossen, um mit dem MCC auf die 1. gemeinsame Tour aufzubrechen. Herzlich willkommen !


Nach kurzer Besprechung hat unser Präsi Jürg vorgeschlagen, die geplante Tour in umgekehrter Reihenfolge abzufahren d.h. am Samstag zuerst die tiefer liegenden Übergänge zu befahren und erst am Sonntag die höheren Bergstrecken anzugehen.
Ab auf die Bahn Richtung Vorarlberg. Dabei ging es bald einmal recht flott in grosser Formation dahin. Meine brandneue Kawa musste ich dabei schon noch etwas zurückhalten, aber auf den CH-Bahnen herrschen ja Limiten, die es zu beachten gilt.

Nachdem im Ländli noch mal alle getankt haben, ging’s via Grosswalsertal auf zur ersten Höhe, dem Faschinajoch. Höllisch aufpassen war angesagt, lauerten doch von der Alpabfahrt zuhauf dutzende Kuhfladen an vielen Stellen, selbst in Tunnels wo diese kaum wahrnehmbar waren. Aber alle kamen ohne Schaden durch. Kaffeehalt bei prächtigem Wetter auf dem Faschinajoch.

Via Bregenzer Wald fuhren wir weiter über den Rietbergpass in Richtung Immenstadt. Ob jemand die 40 km/h Beschränkung bemerkt hat ? Wohl kaum – hiess es sich doch auf Kurven, Steigung und Gefälle zu konzentrieren. Danach ging’s im Zickzack auf gut ausgebauten Landstrassen zügig zwischen dem Allgäu und Tirol hin und her. Beim Tankstopp an der Grenze spürten alle Hunger aber kaum einer wollte ins McDonald.

Durch das wunderschöne Tannheimer Tal erreichten wir etwas später Reutte, wo wir dann zu einer unfreiwilligen Stadtrundfahrt kamen. Das gesuchte Lokal war einfach nicht mehr zu finden. Wir bekamen aber trotzdem noch die Mägen voll, derweil sich auf dem Parkplatz gewisse Heinzelmännchen an einigen Auspüffen zu schaffen machten. Sound-Ingenieure hätten es nicht besser hingekriegt. Wow !

Via Plansee fuhren wir zusammen mit der bollernden Harley-Gruppe ‚Born to be wild’ noch mal Richtung Bayern, vorbei an den Kulturdenkmälern dem königlichen Schloss Linderhof und am weltberühmten Kloster Ettal mit dem riesigen Kuppeldach. Für einen Besuch fehlte uns schlicht die Zeit - vielleicht ein andermal. Hinunter nach Garmisch, wo wir eher aussen rum bereits wieder Richtung Tirol am Fusse der Zugspitze unserem Ziel Ehrwald entgegenfuhren. Das Hotel Schöhnruh war dann schnell gefunden und sogleich eingecheckt. Sehr aufmerksam von der Hotelleitung - das Begrüssungsherz mit dem MCC-Logo an unseren Zimmertüren.
Bei schönstem Sonnenschein genossen die meisten endlich die wohlverdienten Drinks auf der Terrasse, zudem war der z’Vieri parat mit Kuchen, Fruchtsalat sowie einer ausgezeichneten Gulaschsuppe. Die ganz sportlichen zogen es vor gleich die Sauna aufzusuchen um sich dort zu erholen.
Da wir HP gebucht hatten, konnten wir im Hause bleiben und dort das Abendessen einnehmen. Ich glaube alle kamen auf ihre Kosten, zumindest das Salatbüffet liess nichts zu wünschen übrig.

Unser Säckelmeister Marcel übergab all den anwesenden MCC-Mitgliedern den versprochenen Tourenbeitrag. Sozusagen als Begrüssung erhielten Claudia, Marc und Erich gleich ihren Anteil.

Den Abend verbrachten wir dann gemeinsam an der Hausbar. Es gab viel zu diskutieren und interessante Geschichten wurden erzählt. Eine Gruppe entdeckte den ‚Spielsalon’ wo es bis tief in die Nacht hoch zu und her ging. Ich glaube Heinz von der Bar war froh als sich die letzten endlich in die Zimmer verzogen haben.

Tag 2: Sonntag, 6. September 2009

Nach einem ausgiebigen Morgenessen haben wir gegen 9 Uhr unsere PS-starken Stahlrosse wieder startklar gemacht. Wie üblich musste Reto noch kurz eine Zigi fertig rauchen aber er holt uns mit seiner Duc ja immer wieder zügig ein.
Heute waren die höher gelegenen Pässe an der Reihe. Das Wetter zeigte sich wieder von seiner besten Seite und es versprach ein warmer Spätsommertag zu werden. Einfahren bis zur Abzweigung bei Bichlbach und schon ging’s los in Richtung Namlos. Kaum Verkehr zu dieser Zeit. Hinunter ins Lechtal und nach kurzer Talfahrt wieder hinauf Richtung Hahntennjoch. Dort war der Fototermin angesagt. Eine Ecke haben uns die zahlreichen MR-Kollegen noch gelassen, so dass wir unsere Maschinen doch noch Seite an Seite aufreihen und die Fotos schiessen konnten.
Bei der Weiterfahrt zischten alle kurz nacheinander ab, nur ich hatte mit der verflixten Wegfahrsperre Probleme (Codeerkennung braucht scheinbar Zeit - was weiss denn ich ? – so was gab’s bei der Bulldog noch nicht !)

Bei Imst mussten wir uns durch die unzähligen Kreisel in Richtung Pitztal / Pillerhöhe durchkämpfen. Im Tal selber konnten wir dann ziemlich aufdrehen, denn es gab kaum Verkehr und die Strassen waren zumindest am Anfang sehr gut ausgebaut. Der rutschige Belag am Piller hat bei Jürg und Marc mit Claudia zu einem kurzen Rodeo und Adrenalinschub geführt – nix passiert. Auf der Pillerhöhe angekommen war Kaffeepause angesagt.

Auf der riesigen Terrasse mit Panoramasicht ins Inntal und Umgebung haben wir uns bei wärmendem Sonnenschein bestens erholt. Nach einer steilen Abfahrt hinunter ins Inntal nach Prutz ging’s zuerst sehr, sehr zügig Richtung Pfunds/Reschenpass. Eine Baustelle bei der Abzweigung Reschenpass verursachte einen riesigen Stau, den wir mit legalen und anderen Mitteln doch noch hinter uns brachten. Jedenfalls verging uns die Lust auf einen Abstecher auf den Reschen. Jürg bog kurzerhand nach Spiess/Samnaun ab, um dort unser Glück zu versuchen.

Zur Mittagsrast kehrten wir bei der Spiessermühle ein und wurden dort bestens bedient. Wenn schon im Zollfreigebiet dann muss man auch was konsumieren - also zumindest jeder den Tank füllen und die Raucherfans stangenweise Zigaretten einkaufen. Am Schluss war jeder von uns ein kleiner Zigarettenschmuggler und fuhr mit mindestens einer Packung Richtung Martina.

Über die Unterengadinerstrasse bis Susch war es dann eher ruhig, folglich ging es zügig voran. Dann am Flüelapass zuerst sehr mühsam – alles vollgestopft mit Dosen und Maxidosen (sprich Autocar) – dafür war danach fast freie Bahn, was einige ermutigte die Strecke bis zu Baustelle sehr zügig anzugehen.

Dort stand aber die Rennleitung und hat drei von uns rausgewunken. Dem Reto mit der auffälligen Duc haben sie eine Verwarnung mit Busse von CHF 60.- aufgebrummt. Eigentlich rein zufällig, denn praktisch alle anwesenden Töfffahrer haben die Kolonne - selbstverständlich - im Schritttempo überholt. Glück hatte Reto trotz allem (und alle Anderen auch !), denn seine DB-Killer waren noch nicht dort wo sie eigentlich hingehörten. Via Davos-L’heide war dann der letzte vorgesehener Halt beim Motel in Chur angesagt.

Leider nur war – denn unterhalb von Wiesen hat’s unseren Knitti bei der Ausfahrt des Kieswerkes erwischt.
Bei zügiger Fahrt verschwand er in einer Staubwolke und er lag mit seiner Kawa plötzlich quer auf der Strasse. Zum Glück kam niemand entgegen.
Jedenfalls war der Schock gross – Mann und Maschine hatten einiges ab, aber nichts gebrochen, weder beim Knitti noch an der GTR. Grosse Diskussion wegen dem auf der Strasse vorhandenen gefährlich langen Sandstreifen - selbst mit der zufällig vorbeigefahren Obrigkeit – aber besser keine Anzeige, sonst muss noch mit einer Busse gerechnet werden.
Also konnte unser Pechvogel nach einiger Zeit vorsichtig und zunächst sehr defensiv (gell Knitti) weiterfahren.

Beim Motel wurde noch mal kurz alles resümiert. Etwas schade, dass es so kurz vor Ende der Tour noch zu einem Schaden kam - aber die Versicherung wird’s schon richten und unser Kitti ist noch sooo jung und wird es schon verkraften. Zudem ist er schon lange wieder wohlauf.

(cweb)

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