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2-Tagestour ins Trentino Südtirol Aug. 2008

 


 

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Über uns

Wer oder Was ist der MCC?

Unter dem Namen Motor-Club Chur und Umgebung, genannt MCC, besteht seit 1928 eine Vereinigung von Motorradfahrern.
Der MCC ist als Sektion dem Landverband, Föderation der Motorfahrer der Schweiz-FMS angeschlossen.
Zur Zeit (Ende 2017) zählt der MCC 27 Mitglieder.

Mehr Informationen findest du hier.

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2-Tagestour ins Trentino Südtirol 30./31. August 2008

 


 

Detaillierte Fassung:

6 Töff, 10 Teilnehmer

Tag 1:

Am zweitletzten Augusttag 2008 kamen ab 7.30 Uhr nach und nach 16 gutgelaunte unternehmungslustige Fahrer und Beifahrerinnen beim Motel Sommerau zusammen.

Das Wetter zeigte sich schon mal von seiner besten Seite. Wolkenloser Himmel und angesichts der frühen Morgenstunde nicht einmal so kalt. Anhand der von Jürg ausgeteilten Unterlagen konnte sich jeder ein Bild machen, dass uns bereits am 1. Tag ein anspruchvolles, abwechslungsreiches Programm bevorstand.

Kurz nach 8 Uhr verliessen die 13 MCC Mitglieder und 3 Gäste mit ihren 12 Maschinen Chur in Richtung Lenzerheide - Albula - Engadin. Willy vom OSMC war verspätet dran und wurde von Marco per SMS informiert, dass er uns hinterherfahren solle. Beim 1. Pausenhalt auf dem Bernina Hospiz genossen wir bereits die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Terrasse bevor es weiter Richtung Italien ging.


Nach einem Tankstopp in Campo fuhren wir über Tirano in Richtung Bormio um in Grosio auf den Passo Mortirolo abzubiegen. Dieser schmale Übergang nach Edolo ist zwar total verkehrsarm, trotzdem kann mal ein Einheimischer mit einem Fahrzeug auftauchen. Auf der Südseite des Mortirolo im Ristorante Belvedere war der Mittagshalt eingeplant. Die Getränke und das Essen wurden uns in Rekordzeit serviert – überhaupt kann diese Bergbeiz mit der schönen Aussicht bestens empfohlen werden.

Nach der Verpflegung ging’s runter nach Edolo und von dort in etwas rasanterer Fahrt nach Breno. Bei immer noch wenig Verkehr konnten die rechten Handgriffe auf der Schnellstrasse nach Breno etwas aufgedreht werden. Einige Fahrer haben dabei den Auspuff der Maschinen kurz angeheizt, um die Abgaswerte wieder auf Norm zu bringen.

Auf der gut ausgebauten Strasse zum Passo Croce Domini waren wir dann gar nicht mehr nur unter uns, trotzdem kamen wir zügig voran.

Leider wurde eine schlecht markierte Stelle mit Kies und Sand unserem Marcel zum Verhängnis, sah er diese doch zu spät und musste deshalb kurz absteigen. Eine seiner Rippen wurde dabei leicht lädiert und die Verkleidung der Maschine bekam einige Kratzer ab. Der etwas beschädigte Ganghebel konnte von Jürg auf der Passhöhe fachmännisch mit Klebeband repariert werden.

Die Weiterfahrt zum Lago d’Idro und anschliessend die reizvolle Strecke Richtung Riva del Garda konnten wir deshalb problemlos unter die Räder nehmen.

Nach dem Tankstopp in Riva wurde die letzte Etappe des Tages in Angriff genommen. Dabei kamen wir noch in den Genuss einer eindrücklichen sight-seeing tour um den Lago di Cavedine.
Vom Südufer des Sees ging es danach in optimaler Fahrt hinauf nach Lagolo, unserem Nachtquartier.

Nach Zimmerbezug konnte wir in gemütlicher Runde ein Gläschen auf der Gartenterrasse geniessen, bis es Zeit zum Abendessen wurde.
Inzwischen war auch der Appenzeller Willy angekommen, nachdem er die ganze Strecke allein hinterher gefahren ist. Nach dem hervorragenden 4-Gang Menü waltete wie üblich unser Kassaobmann Marcel seines Amtes indem er die ‚wunderbare Geldvermehrung’ zelebrierte.
Als Unkostenbeitrag des Clubs händigte er jedem anwesenden MCC-Mitglied Clubs den geleisteten Jahresbeitrag aus.

Bravo und vielen Dank den Sponsoren. Ein Teil der Gruppe, müde vom langen Tag suchte bald einmal in die Horizontale auf, der grössere Teil wollte den angenehmen Sommerabend im Garten bei lockeren Gesprächen ausklingen lassen.

Tag 2:

Wie von Jürg vorgeschlagen, fanden sich zu früher Morgenstunde um 8.45 Uhr alle Fahrer mit und ohne Begleitung an ihren Maschinen ein.

Bei bewölktem Himmel ging die Abfahrt vorerst pünktlich um 9 Uhr über die Bühne. Die Strasse führte direkt weiter hinauf zu Monte Bondone. Die Strecke ist dort super schön ausgebaut und zu dieser Zeit am Sonntagmorgen praktisch autofrei.
Nach wenigen Metern Fahrt musste meine Wenigkeit feststellen, dass die €uro-Börse fehlte - diese musste im Zimmer liegen geblieben sein (der gewohnte Kontrollgang meiner Angetrauten fehlte halt !). Also schnell zurück um anschliessend zusammen mit Willy die Aufholjagd Richtung Trento zu starten. Das ging dann nicht ganz so flott wie geplant und die Stadt Trento ist ja auch nicht gerade ein Weiler.

Nachdem wir uns per Handy verständigen konnten, wurde als Treffpkt der Pso Menghen vereinbart. Nachdem alle die versteckte Abzweigung zum Pso Menghen gefunden hatten, kamen wir über 3 Gruppen verteilt über die schmale Strecke (Gavia-Pass lässt grüssen!) an der Bikerhütte heil an.
Wieder vereint nahmen wir die Abfahrt via Molina nach Auer im Etschtal unter die Räder. Im Tal nach Bozen heizte uns die Südtiroler Sonne dann so richtig ein. Mit grüner Welle `a la Italia fuhren wir gezwungenermassen gemütlich durch Bozen.

Danach wartete ein Schmankerl der besonderen Art auf uns – Pensertal zum Penserjoch – schönes ruhiges Seitental Richtung Brenner. Leider gab es dort keine Zwischenverpflegung, da alles ausverkauft sei – Sachen gibt’s !

Zusammen mit vielen hundert Radkraxlern ging’s anschliessend über den Jaufenpass wo wir dann endlich was zwischen die Hamsterbacken bekamen. Die steile Strasse hinunter nach St.Leonhard i.Passeier teilten wir dann wieder mit vielen hundert Blechdosen, die ein zügiges Vorwärtskommen nachhaltig verhinderten.
In der Annahme, dass die -zigtausend Radfahrer dann schon mal am Ziel seien, kam der geplante Angriff auf das Timmelsjoch nach Sölden schwer ins Stocken. Auf der Passhöhe kam das definitive Aus und die Umkehr ins Südtirol wurde zur Tatsache.
Auch schön – somit mussten wir wenigstens keine Maut bezahlen !

Die Schlussetappe ist schnell erzählt.
Richtung Meran und weiter im Vinschgau war kreatives um die Dosen hüpfen angesagt. Leider hat uns dann noch ein heftiges Gewitter vor Schlanders kurz aus dem Rennen genommen.
Nach einer andächtigen Wartezeit konnten wir weiter nach Taufers und ins Münstertal fahren wo ein letztes mal Brennstoff nachfüllt werden musste. Wegen den unsicheren Wetterverhältnissen und auch wegen der angebrochen Dämmerung entschloss sich knapp die Hälfte der Teilnehmer den Nachhauseweg über Ofen- und Flüela ohne einzukehren unter die Stollen zu nehmen.
Die Gourmets unter uns liessen es sich nicht nehmen und dinierten am Ofenpass nochmals richtig. Dabei wurde der eine oder andere Vorfall sicher noch mal eingehend durch besprochen.

Fazit:

Aus meiner Sicht und ich denke auch im Namen der meisten ‚Cracks’ alles in allem eine wiederum sehr gelungene ‚grosse Ausfahrt’ mit vielen schönen Eindrücken.
Am 1. Tag waren die Wetterverhältnisse, Routenwahl und das Hotel inkl. Abendessen 1. Sahne.
Die Etappe am 2. Tag war wegen der doch recht grossen Teilnehmerzahl vielleicht etwas gar lang.
Es kann aber auch an den vielen lieben -zigtausend Zweirad-Gümmelern gelegen haben, die ausgerechnet an diesem Sonntag ihre grosse Fahrt über die beliebten Südtiroler Pässe abstrampelten und uns am zügigen Weiterkommen arg hinderten.

(cweb)

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