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Zentauren Sternfahrt nach Alessandria Juli 2007 (Kurzfassung)

 


 

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Über uns

Wer oder Was ist der MCC?

Unter dem Namen Motor-Club Chur und Umgebung, genannt MCC, besteht seit 1928 eine Vereinigung von Motorradfahrern.
Der MCC ist als Sektion dem Landverband, Föderation der Motorfahrer der Schweiz-FMS angeschlossen.
Zur Zeit (Ende 2017) zählt der MCC 27 Mitglieder.

Mehr Informationen findest du hier.

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Zentauren-Sternfahrt nach Alessandria (I) 05.07.07 – 08.07.07

 


 

Kurzfassung:

6 Töff, 10 Teilnehmer (in Alessandria zusätzlich 4 Töff, 5 Teilnehmer)

Donnerstag:

Um ca. 09.00 Uhr starteten wir im Regenkombi Richtung Tessin. Doch bereits im Rheinwald ist es zwar noch Wolkenbehangen, jedoch die Strasse trocken zu befahren. Dies gibt den Anlass die San Bernardino Passstrasse zu erklimmen. Bei der Tankstelle in San Bernardino entledigen sich schliesslich alle wieder vom Regen-Überzug.

In zügiger Fahrt geht es weiter nach Locarno. Kurz danach gibt es an der Sonne eine Kaffeepause. Die nun schmale Strasse führt uns weiter durchs kurvenreiche Centovalli nach Domodossola. Nun hinauf auf den Simplon. Die Fahrt hier ist von starken Windböen geprägt und die Berggipfel sind mit bedrohlichen, schwarzen Wolken behangen. Trotzdem erreichen wir die Passhöhe sicher, essen etwas Kleines und beobachten die Lage weiter.


Aufgrund der Aussagen von Ausflüglern aus dem Wallis, wagen wir die Weiterfahrt. Der Mut hat sich gelohnt. Die Wolken öffneten sich zusehends. Tankstop in Brig, wir besetzten mit unseren Töff’s die ganze Tankstelle für unsere Bedürfnisse. Dann, Richtung Martini wird das Wetter sogar immer heisser. Wir zweigen ab Richtung grosser St. Bernard. Plötzlich, auf offener Strecke eine Abbiegung rechts und ein Stopp. Hier werden wir mit frischen, schmackhaften Walliser Aprikosen verwöhnt (wenn wir schon mal hier sind).

Nach dem Schmaus geht es rassig weiter. In den letzten Kurven vor dem Pass wird die Strasse wieder nass, etwas restlichen Schnee links und rechts ist auszumachen. Wir machen einen Halt mit Kaffeepause. Es ist Kalt, windig und neblig (unangenehm, die Frauen freieren). Also danach schnell wieder den Pass hinunter bis nach Aosta. Dort nehmen wir die Autobahn und fahren ein schmales, schönes Tal entlang bis Pré St. Didier. Hier finden wir ein gutes und sogar günstiges Hotel, das Edelweiss. Wir Essen ausgiebig und gut. Besonders in Erinnerung bleiben die übergossen Portionen der Salate und Beilagen!



Freitag:

Nach dem Morgenessen laden alle das Gepäck wieder sicher und fest auf das Motorrad. In einem Fall wird zuerst nach BMW-Bordwerkzeug geforscht um damit die Metallteile am Koffer wieder passend zu bringen. Los geht es den kleinen St. Bernardo hinauf. Kurz nach der Passhöhe eröffnet sich eine wunderbare Aussicht hinunter in ein schönes Tal. Wir fahren weiter Richtung Val d’Isère. Entlang dem Lac du Chevril. Durchqueren Val d’Isère und steigen den Col de l’Iseran hinauf. Das Wetter wird hier wieder immer kühler und windiger. Oben angekommen, die Strasse ist nass und starke, neblig-feuchte Windböen pfeifen uns um die Ohren. Wir verankern unsere Gefährte gut und gehen ein Kaffee trinken. Die Frauen möchten ein WC aufsuchen, aber wo? – Es gibt keines! Doch sie finden eine Möglichkeit.

Nun geht es weiter, die kurvenreiche Strasse hinunter, glücklicherweise wird die Umgebung auch immer wieder trockener und wärmer. In Lanslebourg besetzen wir die einzige Tankstelle, es ist hier nicht so einfach zum Benzin zu kommen. Mittagessen im nahe gelegenen Restaurant ist angesagt. Niemand versteht genau was es zu essen gibt, alle lassen sich überraschen und sind danach doch ganz zufrieden.

Wir möchten heute schliesslich noch in Alessandria ankommen. Also erobern wir anschliessend sehr zügig den Col du Mont Cenis, und weiter nach Susa. Trotzallem – einer muss es noch sein – wir steigen in den Col de Finestre ein. Ein recht schmales, gut asphaltiertes Strässchen windet sich steil mit Haarnadelkurven empor. Nach unzähligen Kehren wird der Wald offener und die Strasse wandelt zum Naturpfad. Die Aussicht oben ist überwältigend schön. Die Strapazen haben sich gelohnt.

Die Bahn hinunter ist asphaltiert und gut zu befahren bis nach Fenestrelle. Hier gibt es für alle eine Glace in einem Gartenrestaurant. Nun weiter nach Pinerolo und hier auf die Autobahn Richtung Alessandria. Doch kurz nach der Mautstelle stockt der Verkehr. Wir schlängeln uns zwischen den schleichenden Autos durch. Sogar der Pannenstreifen wird zwischendurch vorsichtig zum vorwärts kommen genutzt. Ein Zustand, bei dem sich Schweizer Polizisten nur die Haare raufen würden. Bei der nächsten Mautstelle angekommen, gehen wir wieder etwas geordneter vor. Unter der Hitze hat Knitti am meisten zu Leiden, wir erkennen einen knallroten Kopf unter seinem Helm. Zum Glück folgt eine zügige Weiterfahrt mit angenehmerem Fahrtwind. Jedoch nicht all zu lange, vor Asti wieder Stau. Der Grund des Staus diesmal ein schrecklicher Unfall, mit einen Lastwagen. Ab hier geht es glücklicherweise verzögerungsfrei nach Alessandria. Jürg findet den Einstig in die Stadt zum Platz bei der Via della Repubblica bravoureus.

Hier treffen wir sofort auch, wie vereinbart, die anderen Churer Kollegen. Anstelle einer kühlen Dusche wird zuerst verpflegt! Wir werden vom „MCI“ kostenlos zum Nachtessen eingeladen. Wir folgen dem Range-Rover bis zu deren Clubhaus. Der Empfang ist höflich. Auf jeden Tisch wird sofort mindestens eine Flasche Wein gestellt (zum Glück auch Mineralwasser). Sofort folgt die Antipasti, die primo piatti, die secondi piatti und ein dolce. Alles schmeckt sehr lecker.

Später, im Hotel Lux an der Via Piacenza angekommen, werden wir auch hier freundlich empfangen. Ich bin erleichtert, die Reservation hat geklappt. An der Reception erhalten wir eine Informationsbroschüre und ein gelbes T-Shirt mit der Aufschrift „Hotel Lux, Moto Raduno 2007“. Nach dem kurzen Einräumen möchten wir unseren „Hobel“ noch von den schmutzigen Ablagerungen der letzten Tage reinigen. Doch, auch nach einer Stadtrundfahrt im engeren Umkreis haben wir noch keine geeignete Waschanlage gefunden. Ab hier führt Fredi uns mutig noch etwas weiter hinaus in nördlicher Richtung, gen Autobahn. … Und siehe da, mehrere Tankstellen und endlich eine funktionierende Waschanlage werden entdeckt. Nach dieser letzten Aktion des Tages stellen wir die „sauberen“ Fahrzeuge in die Hotelgarage. Kurz darauf treffen wir uns, natürlich erst nach der ersehnten, erfrischenden Dusche, umgezogen, alle zusammen im Foyer wieder. Es geht noch auswärts, in den lebendigen und lauten Gassen eine Glace geniessen.

Samstag:

Nach dem Morgenessen treffen sich alle gemeinsam auf dem Platz der Via della Repubblica, früh genug zum Einschreiben. Wir erhalten ein Armband, gültig für die Tagestour mit Mittagessen, zudem ein Pämbel, eine Plakette, ein Werkzeugset und verschiedene Fressalien. Plötzlich geht es los, alle reihen sich auf dem Motorrad in die Kolonne ein. Die Barriere vorne wird geöffnet, einige Polizeitöffs fahren voraus und halten die Strasse frei. Das heisst alle Querstrassen werden sofort gesperrt, so dass wir im Konvoi freie Fahrt geniessen können. Es ist ein besonderes Erlebnis und ein wirklich gutes Gefühl, inmitten von ca. 300 gleichgesinnten Töfffahrer, durch die Stadt und über Land zu fahren. Für alle Töfffahrer, die noch nie dabei waren, man muss dies mal erleben!

Ein erster Halt wird in Tortona angeordnet für den Besuch des Traktorenmuseums „Orsi“. Weiter geht es in gewohntem Stil mit Freifahrt bis wir um 12.00 Uhr auf einem Hügel bei einem grossen Bauernhof zum Mittagessen eintreffen. Als erstes wird im Restaurant eine Flasche Wein serviert (auch die Polizei greift zu…). Dann folgt Antipasta, dann noch mal Antipasta, dann primo, … usw. Auf jeden Fall, wir sind ständig beim Essen und Weintrinken (zurückhaltend) bis zum wohltuenden kühlenden Fruchtsalat. Dann schwingen wir uns faul und mit dickem Bauch nur mit Mühe wieder auf unsere Maschinen. Die lockere Fahrt führt durch eine interessante hügelige Landschaft auf und ab. Wir halten in Caldirola beim Landwirtschaftsbetrieb „Raffo“ und degustieren mancherlei Käsesorten. Dann geht’s weiter zum Dorf Garbagna. Auf dem Dorfplatz, im Schatten unter 3-4 grossen Bäumen, werden wir bereits erwartet. Grosszügig werden im Grappa eingelegte Kirschen (eine Spezialität) ausgegeben.

Während der Rückfahrt merkt man einigen an, dass sie zu viel Grappa erwischt haben müssen. Sie werden immer ungeduldiger mit dem Gasgriff. Knitti merkt davon nichts und freut sich zuvorderst im Konvoi mit fahren zu können, direkt hinter der Polizeigruppe, bis ans Ziel, auf den Platz der Via della Repubblica.

Am Abend gibt es ein fröhliches Essen im Zelt bei den „Alpini“. Danach weiter in die Stadt, in die lebendigen Strassen, wo Schweizer und Deutsche „geduldet“ sind (Tedesco benvenuto), zu einem grossen und feinen Glace als Abschluss.

Sonntag:

Gruppen von jeweils ca. 100 Töffs werden rund um die Piazza Garibaldi in Position gebracht. Nach langem warten, fahren wir schliesslich im Konvoi die ca. 5 km in die nächste Ortschaft. Überall wo klatschende Zuschauer die Strasse säumen gibt es ein Hupkonzert.

Die Kirche ist bereits zum bersten voll, gleichzeitig fahren die Delegierten der verschiedenen Nationen mit ihren glänzenden Motorrädern behutsam in die Kirche vor den Altar. Deren Motorräder werden stellvertretend für alle anderen gesegnet. Auch während der Messe treffen draussen immer noch reihenweise Motorradfahrer ein. Nach dem Segen, nach langem warten, benötigt der Konvoi beide Spuren der Strasse.

Wir MCC-ler lassen einander nicht aus den Augen, fahren bei einer Autobahneinfahrt etwas hinaus, stellen das Gefährt, wo es gerade geht, ab und werden selber zu Zuschauern. Die Schlange, dessen Länge so weit das Auge reicht, bewegt sich im Schritttempo an uns vorbei. Wir sind fasziniert wie viel Töff (ca. 3000) sich hier versammelt haben.

Nach ca. einer halben Stunde, es ist noch kein Ende in Sicht, beschliessen wir, uns auf den Heimweg zu begeben.
Bei einer kleinen Autobahnraststätte gibt es unterschiedliche Flüssigkeiten für uns und den Motorrad-Tank, und Diskussionen über den bereits eingeschlagenen Weg. Doch, die Strecke ist richtig, sie ist wenig befahren und wir kommen zügig voran.

Ab Gravellona endet die Autobahn, es folgt eine kurzweilige, schöne Strecke dem See entlang nach Canobio. Endlich einen Halt in einem Restaurant mit Ventilator und integrierter Befeuchtung wegen der Hitze. Nach interessantem Essen und dem dreimaligem Zusammenzählen der Rechnung durch den Kellner nehmen wir um ca. 16.00 Uhr, die Weiterfahrt auf. In Splügen ist der letzte Halt. Dort verabschieden sich Fredi und Clergia mit Thomas und Isabel bereits. Wir genehmigen uns dort noch ein Getränk.
Die Fotos sind von verschiedenen Teilnehmern geschossen worden und hier nicht zugeordnet. Diese sind separat unter der Rubrik Galerie zu begutachten.

Marcel

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